Nach Weihnachten überraschte mich Beate mit der Feststellung, dass es gar keine Urlaubsplanung mehr gäbe. Na so was, stimmt, sie hat Recht!  Schnell wurde der März als in Frage kommende Reisezeit ausgemacht und ich durfte mir Gedanken machen. Es sollte nicht ewig weit weg sein und für meine Ansprüche sollte es ein „neues“ Land sein. Die erste Idee war Ägypten. Kleine Nilkreuzfahrt und erledigt. Die aufkommenden Zweifel (wird das für uns nicht langweilig?) ließen mich weiter nachdenken.  Da gab es noch diese Inselgruppe, die Kalle in den Neunzigern besucht hatte und wo auch schon die Nachbarn Adeline und Uwe waren: Kap Verde.  Dafür sprach, dass endlich auch mal Lissabon besucht werden könnte und schon fing ich an zu suchen und zu buchen.

Teil 1 Lissabon

 

 

 

 

Teil 2 Isla Sal

 

Hier wird es Zeit, ein paar Fakten zu den Kap Verden einzustreuen. 9 bewohnte Insel liegen im Atlantik rund 500 km vor Senegal. Wer von Europa kommt, kann grob die doppelte Entfernung von Spanien oder Portugal zu den Kanaren ansetzen. Eine halbe Million Einwohner  lebt auf 4.000 km² Inselfläche, also 5 mal Berlin. Eine weitere Million Einwohner soll über die ganze Welt verstreut leben. Das würde die unzähligen halb- bis dreiviertelfertigen Häuser erklären.  Die Expats bereiten sich oder ihren Familien die Heimkehr im Alter vor.

 

Teil 3 Isla Fogo

 

 

 

 

 

 

 

 

Teil 3 Isla Santiago

 

 

Teil 4 nochmal Lissabon