Das ist der Auslöser der Reise: Noah

Sonntag 13.10.2019

Wir starten und fahren über Falkensee nach Tegel, wo uns Lennart dann absetzt. Ole ist völlig irritiert, wo Oma und Opa abbleiben und jammert noch stundenlang….

Ukrainian Airlines, mit der wir zuletzt auf unserer Kaukasusreise gute Erfahrungen gemacht hatte, brachte uns nach Bangkok. Dieses Mal war es aber nicht so dolle. Die Boeing war recht alt und verschlissen. Zum Glück nur im Innenraum. Die Technik hat durchgehalten. Entertainment war Fehlanzeige, Service o.k. Und der Liter guten Wodkas in Kiew kostet immer noch 5 Euro 🙂

Montag, 14.10.2019

Pünktlich gegen 10 Uhr kommen wir in Bangkok an. Wir struseln ein wenig herum und fliegen dann mit Thai Airways nach Chiang Mai. Für ein paar Euro wird dort eine Touristen- SIM Card erworben. Gegen 15 Uhr nehmen wir bei Avis unseren Honda Jazz in Empfang und schon leitet uns Google nach Mae Sopok. Hier treffen wir auf die stolzen Eltern samt Sohn, Nadjas Mutter Ute und Schwester Lena sowie einige Gäste und Mitarbeiter. Erst mal ein Bier. Übernachtet wird im neuen Haus, das wir ganz für uns alleine haben.

Dienstag, 15.10. 2019

Beate geht mit Roger zu den Elefanten und versucht unter anderem, einen schon mit Maden infizierten Fuß zu behandeln.

Ich ziehe alleine mit dem Honda los und sammle auf dem Sameong Loop nördlich von Chiang Mai einige Geocaches ein. Auf dem Rückweg hole ich bei SevenEleven noch Beatchens Lieblingsgetränk und….. komme nicht weiter. Der Wagen springt nicht an. Der Anlasser dreht nicht durch. Nach einigem Hin und Her rufe ich Avis an, halte der verdutzten Kassiererin das Handy ans Ohr, dass sie beschreibt, wo ich bin und übe  mich dann in Geduld. Nebenan ist eine Nudelsuppenküche, Bier gibts im 7/11, also es hätte schlimmer kommen können. Nach Einbruch der Dunkelheit kommt der Avis Mann, checkt kurz die Lage und holt sofort ein Starthilfekabel hervor und schon läuft der Kleine wieder. Ich bekomme den Wagen, mit der er kam und er fährt mit meinem Ehemaligen davon.

Als wir dann abends zusammensitzen: Ach du Schreck! Im umgetauschten Mietwagen sind Führerschein und Reisepass liegen geblieben! Avis wird informiert und wir hoffen mal das Beste.

Mittwoch, 16.10.2019

Nach einigen Telefonaten kommt dann der erlösende Rückruf. Die Papiere liegen zur Abholung bereit.

Da wir sowieso mit Ute und Lena nach Chiang Mai wollten, gibt es nur einen kleinen Umweg und die Welt ist wieder in Ordnung. Der Gedanke, den Verlust nicht bemerkt zu haben und dann beim Einchecken: Gib mal den Pass. Wer? Ich? Oh Gott.

Donnerstag, 17.10.2019

Wir fahren zu Roger und Nadja. Beim Frühstück machen holt sich Roger wieder mal einen elektrischen Schlag am Backofen. Ich sehe mir die Elektroinstallation an und kann nur sagen: lebensgefährlich. Das Wort Schutzleiter kommt in dem alten Haus nicht vor. Später im neuen Haus ist dagegen alles schon modern verlegt. Am späten Nachmittag heißt es Abschied nehmen und schon sind wir wieder in Bangkok.

Freitag, 18.10.2019

Null Uhr Eins ist der offizielle Start unseres Thai Airways Fliegers nach Brisbane/ Australien. Die 8 Stunden in dem modernen Jet gehen schnell vorbei. Störend ist allerding eine Fußstütze am jeweiligen Vordersitz. Für die kleinen Thais vielleicht angenehm, für mich dagegen störend beim Beine ausstrecken. Etwas schlafen ging trotzdem, aber Thai fällt für weitere Planungen auf Langstrecke aus.

Mit etwas Verspätung betreten wir gegen mittag das erste Mal australischen Boden. Die Einreisekontrolle geht fix und siehe da, wir werden erwartet 😉

Übrigens: es wird ein elektronisches Visum benötigt. Ist kostenlos und geht ganz schnell, muss aber auf jeden Fall vorab beantragt werden!

Bei Booking kann man nun auch einen Fahrservice buchen. Damit entfällt die Suche nach dem Taxistand und die Bezahlung ist auch schon erledigt. Gute Sache und nicht teuer.

Das Next Hotel liegt inmitten der Fußgängerzone und ist eine gute Wahl. Beate holt ein Stündchen Schlaf nach und ich umrunde schon mal den Block. Cool, wir sind in Australien.

Dieses Bild wird auch für einen Virtual Cache benutzt. Wir schlendern dann etwas durch die sehr moderne Stadt, kaufen 2 SIM- Karten bei Telstra (für unter 40 EUR haben wir somit immer vollen Daten- Empfang) und besuchen das Stadtmuseum samt Glockenturm (ebenfalls ein VC).

Abendessen gibt es bei einem leckeren und relativ preiswerten  Asiaten. Wir sind auf dem Weg dahin zum ersten Mal erschrocken über die Preise in der Gastronomie…

Samstag, 18.10.2019

Die Nacht war nur bedingt erholsam. Gegen 2 Uhr riss uns ein Feueralarm aus den Federn. Wir hatten ja vorher wie immer schon die Fluchtwege gecheckt und blieben ruhig. Bald kam eine Durchsage der Feuerwehr, dass nur die oberen Etagen betroffen sind und wir schliefen schnell weiter … na ich jedenfalls 😉

Noch ein wenig schlendern und dann mit dem Taxi zur Autovermietung. Hier mussten wir etwas warten, weil unser vorbereitetes Fahrzeug schon vergeben wurde (angeblich hätten sie uns für 8 Uhr bestellt) und wir konnten Leute gucken. Dann konnten wir Lucy, unsere rollende Wohnhöhle für die nächsten 3 Wochen, in Empfang nehmen.  Bei Fassifern gab das erste Mal Buschküche: Dosenfutter und Wein.

Sonntag, 20.10.2019

Wir haben beschlossen, uns westwärts zu halten. Richtung Outback. Im Örtchen Warwick gibt es zum ersten Mal Frühstück im Cafè. Das sollte sich dann zu einer liebgewordenen Angewohnheit entwickeln. Jedes noch so kleine Städtchen hat mindestens 2 Cafès mit reichlich Auswahl an Getränken, Toasts und Kuchen. Bei Beate wurde es auf die Dauer meist ein Latte (gesprochen „Lotti“, auf dem Land „Leuttie“), manchmal auch mit Eis, bei mir wurde es der „Long Black with extra cold milk“. Beides um die 3 EUR pro Tasse. Machmal auch mehr. Hier waren wir jedenfalls ganz schnell 30 Dollar/ 20 EUR los.

Der Bald Rock Nationalpark, der sehr interessant sein soll, wie schon der Name sagt, ist wegen eines Waldbrandes gesperrt. Wir nutzen die Gelegenheit und übernachten vor dem geschlossenen Tor.

Montag, 21.10.2019

Das Feuer muss ganz schön gewütet haben. Im Laufe der Reise sehen wir, dass eigentlich jeder Quadratmeter Wald irgenwann mal gebrannt hat. Die Natur ist daran gewöhnt und erholt sich schnell.

(14 Tage später tobten in Südost Australien die schlimmsten Buschbrände seit Menschengedenken. Sydney, Canberra und andere Städte versanken im Rauch.)

Ein ganz anderes unerwartetes Problem rückt in den Fokus: Fliegen. Kleine aufdringliche Viecher, die in Ohren, Nase und vor allem Augen kriechen und fürchterlich nerven.

Durch GC erfuhren wir von einer Art Nachbau von Stonehenge in Glen Innes, eröffnet 1992. Der Cache GC2KZAZ selbst war nicht zu finden, war aber trotzdem interessant. Bis auf die Fliegen….  HIER lässt sich die Geschichte um die Steine nachlesen.

Einige wenige Male hätten wir Känguruh im Supermarkt kaufen können.

Im Allgemeinen werden die Tiere, wenn sie nicht überfahren werden, wohl nur zu Tierfutter verarbeitet, sagt google. In Moree wird es Zeit, eine Unterkunft zu suchen. Der Caravanpark ist voll und liegt an der Straße. Weiter wollen wir auch nicht mehr, da die Amaroo Tavern mit Fassbier lockt. Am letzten Haus der Straße fragen wir das Rentnerpärchen, das vor dem Haus sitzt, ob es okay ist, wenn wir hier stehen. Natürlich geht das klar. Und sie versprechen viele lebende Känguruhs in den Vorgärten. Erstmal gehen wir in die Kneipe. Es ist recht ungemütlich und laut. Beim Durchprobieren der 5 Sorten Tap- beer stellt sich überraschenderweise ein „Bitter“ als besonders süffig heraus. Und so wird „Melbourne Bitter“ ein häufiger Begleiter unser folgenden Buschküchen- Dinner.

Dienstag, 22.10.2019

Wir haben gut, sicher und lange geschlafen. Nach der Katzenwäsche Cafè und Cache.

Im Notizbuch notiert Beate:

  1. Fliegen, Fliegen, Fliegen
  2. 35 tote Känguruhs, 3 überfahrene Schweine und ausgebrochene Pferde, die sicher bald das gleiche Schicksal erleiden werden….

Übernachtet wird irgendwo im Wald und die Buschküche gibt ihr Bestes.

Und das Schönste: Sonne weg- Fliegen weg.

Mittwoch, 23.10.2019

Auf dem Weg Richtung Coonabarabran signalisiert ein Earthcache Lohnenswertes: mehrere Sandsteinhöhlen, in denen Aborigenee- Spuren zu sehen sind. Wir würden es einfach Boofe nennen.

In der Stadt selbst verschaffen wir uns Klarheit über die Getränkepreise. Der Liter Wasser 1…2 Euro, der Liter Wein 4…5 Euro, der Liter Bier 6…7 Euro.

In der Nähe gibt es noch einen interessanten Nationalpark mit Felsen und so. Auf dem Weg soll der kleine Hunger bei einem Picknick bekämpft werden. Wer aber wirklich bekämpft wurde? Die Fliegen….

Es ist nicht mehr auszuhalten. Unmengen von toten Tieren am Straßenrand und die ätzenden Fliegen. Abends sehen wir uns an und haben den gleichen Gedanken: weg hier!

Donnerstag, 24.10.2019

Wir frühstücken in einem Ort mit etlichen unglaublich dicken Menschen. Einem Kind, das draußen vor dem Fenster im Wagen sitzt, kriechen die Fliegen in Augen, Ohren und Nase. Die Reaktionen sind träge, da gewohnt und aussichtslos. Beate gönnt sich eine Kindheitserinnerung.

Da wir uns entschlossen haben, doch im Lande zu bleiben und die Übernachtung für Sydney erst übermorgen ist, nehmen wir uns die Blue Mountains vor- ein MUSS bei jeder Australienreise, sagt man.

Freitag, 25.10.2019

Die Übernachtung war sicher. Nach Einbruch der Dunkelheit kam ein netter Mann der Security angefahren, und fragte, ob es okay sei, wenn er jetzt das Tor zum Park abschließen würde. Fanden wir gut.

Auf dem Weg in die Blue Mountains lockt ein Virtual Cache im Mount Tomah Botanic Garden GC8923E. 1994 hat ein Experte beim Herumstromern im Busch ein Gewächs entdeckt, dass seit Millionen Jahren ausgestorben schien. Wir fanden den botanischen Garten mit den vielen Bäumen, Blüten Gerüchen und der Stimmung phantastisch.

8 Wochen später, bei den schlimmen Waldbränden, lesen wir in der Zeitung, dass es der Feuerwehr gelungen ist, das Tal, in dem die Bäume wachsen, vor der Vernichtung zu schützen.

An den berühmten „Three Sisters“; später halfen wir einer indischen Familie beim Fotografieren, wofür sie sich prompt bedankten:

Und: sie nahmen sich ein Foto von uns mit in die Heimat 😉

Wir fanden etwas sehr Bekanntes:

Einige Dinge gab es nur hier: z.B. Thunfisch in kleinen Döschen in vielen Geschmacksrichtungen, Apfelsaft mit Sprudel, bestimmtes Dosenfutter und neben der Kasse eine Ecke mit Bier, das deutlich günstiger als im Liquorshop ist.

In einem Australien Blogg war die Glenferrie Lodge Sydney hoch gelobt worden und wurde für eine Nacht einfach gebucht.

Natürlich war kein Parkplatz in der Nähe und wir hielten in einer Ausfahrt, um das Gepäck abzuladen. Schon stand die Besitzerin da und erklärte freundlich aber bestimmt, dass wir hier nicht stehen bleiben können. Wir hätten aber Glück, da am Wochenende ab Freitag nachmittag Parken frei sei und ihres Wissens durchaus Parkplätze zu finden sein sollten. Sie hatte Recht. Durch die Frage nach einer Nacht mehr im Hotel (denn es gefiel uns gut) bekamen wir ein Upgrade (etwas teurer) und hatten ein Top- Zimmer mit Balkon und Blick zur Bucht. Promt rauschte ein Kreuzfahrtgigant vorbei.

Merken: Glenferrie Lodge, Wochenende, Zimmer 18 oder 19 (die anderen Zimmer haben keinen Balkon).

Jetzt wollten wir endlich mal wieder in einem Restaurant essen und zogen erwartungsfroh los.

Samstag, 26.10.2019

Frühstück gibt es bis 9 Uhr und nur am Wochenende bis 10 Uhr. Noch ein Grund mehr, hier nur am Wochenende einzukehren 😉   Bis zum Fähranleger waren es nur ein paar hundert Meter. Und schon waren wir im Herzen Sydneys. Selbstredend gind es an der Oper und der HarbourBridge vorbei.

Unser Hauptziel war das Aquarium.

Sonntag, 27.10.2019

Über die Harbour Bridge fahrend, verließen wir Sydney. War gar nicht so einfach, in der schmalen Gasse die Spur zu halten und noch ein Bild zu machen… ging gut 🙂

Als bald eine Art Heimattierpark lockt, lassen wir uns die Chance nicht entgehen, für 40 EUR endlich einmal lebende Känguruhs aus der Nähe zu sehen.

 

Montag, 28.10.2019

Als wir aufwachen, traben Jogger aller Altergruppen mit und ohne Hund an unserer Schlafhöhle vorbei. Es schläft sich halt so gut bei Meeresrauschen.

 

Dienstag, 29.10.2019

Wir hatten ein herrliches, wenn auch kleines, Frühstück, beobachteten in der Strömung schwimmende oder eher treibende Menschen und einen Hund und hatten auch noch einen Earthcache GC55GB0 .

Wir befinden uns im Murramarang NP.

Hier am Wasp Head war auch einer der schönsten Earthcaches überhaupt

Mittwoch, 30.10.2019

Und wieder eine ruhige und sichere Nacht am Rand von Batemans Bay in unserer Lucie verbracht.

Die Nächste wird ausnahmsweise mal in einem Cottage sein. Über Booking wurde ein Quartier in Eden ausgesucht.

Und wenn wir schon eine Küche haben werden, dann soll auch gekocht werden.

Auf dem Weg nach Eden halten wir kurz in der Käserei von Bega, die zu den Größten und Ältesten in Australien zählt.

Dann haben wir die Eagle Hights Holyday Units erreicht. Unsere Bitte wurde erhört und wir bekamen Nummer 7. Der Wahnsinn: erste Reihe  hoch über dem Meer, Fernblick und tatsächlich waren Wale zu entdecken.

Donnerstag, 31.10.2019

Einmalig: Frühstück und Whalewatching in Einem und die Reste vom Schlemmermal von gestern.

Leider war eine Verlängerung für unsere Bleibe nicht möglich wegen des bevorstehenden Walfestes. So zögern wir den Auszug bis zur letzten Sekunde und freuen uns dann auf Das, was kommen wird. So besuchen wir in Eden das Walfangmuseum und lesen die Geschichte von Old Tom:

 

Freitag, 01.11.2019

Jetzt sind wir schon tief im Süden gelandet, in Lake Entrance.

Samstag, 02.11.2019

Der Morgen ist trübe und so richtig warm ist es auch nicht.

Erst durch den Alpine und dann durch den Kosciuszko NP.

Es regnet, es ist kühl und wir werden ein letztes Mal eine Übernachtung buchen. In Jindabyne hat der Discovery Park ordentliche Bewertungen und ist auch nicht allzu teuer. Selbstredend wird auf dem Weg dahin bei Woolworths noch ordentlich Fishmix eingekauft. Als Gäste findet sich auf der Terrasse eine Possum- Mutter samt Kind ein.

Meine Bewertung auf Booking:

+ Der Bungalow war geräumig und sauber, die Betten bequem. Die Klimaanlage hatte zum Glück auch eine Heiz- Funktion. Und wir hatten auf der Terrasse Besuch vom Possum samt Kind.

Es fehlt ein weiterer kleiner Tisch an der Couch. Es handelt sich um einen Doppelbungalow, so dass man etliche Geräusche der Nachbarn mitbekommt, obwohl wir schon „Superior“ gebucht hatten. Die Straße ist auch recht nahe. Der ganze Bungalow besteht aus Plastik. Das ist in einem so holzreichen Land echt schade und zur Gemütlichkeit trägt es auch nicht bei.

 

Montag, 03.11.2019

Die Besteigung des höchsten Berges muss leider ausfallen. Es ist kühl und stürmisch und der Lift, der den Weg erleichtern würde, ist wegen Wartung geschlossen.

Und so richtig warm wird es für den Rest des Aufenthaltes nicht mehr werden…

Abends, Beate schläft schon, kontaktiere ich den Owner von Kletter T5 ern, ob er eventuell mit Equipment aushelfen könnte. Er antwortet sofort: im Prinzip ja, aber er ist wegen des verlängerten Wochenendes unterwegs. Und er empfiehlt die Caches mit höheren T- Wertungen in den Buffalo Mountains, wo wir uns ja fast befinden. Diese seien auch ohne Kletterzeug machbar.

Dienstag, 04.11.2019

Abends prasselt Eisregen gegen die Windschutzscheibe. Ein Blick auf den Höhenmesser bringt die Erklärung. Wir sind unbemerkt auf über 1100 m gefahren.

Mittwoch, 05.11.2019

Mit stahlblauem Himmel geht die Sonne auf und zaubert bald etwas Wärme in die Wohnhöhle. Beate bleibt dennoch etwas länger auf Tauchstation.

Als draußen schon wieder Jogger unterwegs sind, wagen wir uns ins Freie. Sehr frisch! Nach Katzenwäsche versuchen wir erfolglos einen kurzen Morgenspaziergang um einen kleinen See mit einem Cache zu krönen und suchen uns ein gemütliches Café.

Die Zeitung dort ist voll mit Pferderenndaten. Eine Nachfrage ergibt, dass heute der Melbourne Cup stattfindet und dieser Tag in Victoria ein Feiertag sei. Aha! Die große Flasche auf dem Tisch stammt nicht vom Morgenbier sondern von der guten Angewohnheit hier, dass in jedem Café kostenlos Trinkwasser zu Verfügung steht.

Einer der Caches führt zu einem Friedhof. Etwas bedrückend sind die Grabstellen, die wir uns erst nicht erklären können. Im Listing lesen wir dann, dass es sich hier um die Gräber von Wohnungslosen, Verarmten und sonstigen mittellosen Menschen handelt.

Dann haben wir sie erreicht: die Great Ocean Route. In den Jahren nach dem ersten Weltkrieg gebaut, rund 240 km lang, führt sie an der mal mehr, mal weniger spektakülären Südküste entlang. Eine der bekanntesten Gesteinsformationen Australiens ist der Island Archway, ein über 25 m hoher Bogen, der am 10. Juni 2009 eingestürzt ist. Die Touristen auf der verbliebenen Insel kamen mit dem Schrecken davon und wurden mit dem Hubschrauber gerettet.

Am Abend lassen wir es uns im Waves Restaurant richtig gut gehen. Dann waren aber auch 70 Euro weg.

 

Donnerstag, 06.11.2019

Da es so schön war, wurde im Waves auch gefrühstückt.

 

DER Höhepunkt sind natürlich die 12 Apostel, von denen zur Zeit nur noch 8 existieren. Durch das Werk der See könnte sich die Zahl bald wieder ändern. In jede Richtung.

Natürlich hat man diese Attraktionen nicht für sich alleine.

 

Freitag, 07.11.2019

Das letzte Frühstück, das wir uns im Heck der Lucie zubereiten ….

Mit Riesenschritten nähern wir uns nun Melbourne.

Für sagenhafte 61.- Euro residieren wir im Collins Street Residences by Apartments of Melbourne im 42. Stock. 2 Schlafzimmmer, 2 Bäder, Küchenzeile, riesiger Wohnraum.

Samstag, 08.11.2019

Mit Scoot, der „Billig“tochter von Singapore Airlines fliegen wir nach Singapur. Der nagelneue Dreamliner hat zwar kein Entertainment, aber für einen kleinen Aufpreis hervorragende Beinfreiheit. Die 8 Stunden sind Ruck Zuck vorbei.

Das Taxi bringt uns zum Carlton City Hotel. Mit 140.- EUR die mit Abstand teuerste Übernachtung. War aber das Geld wert. Für weniger gibt es dann sogenannte Capsule- Hotels und das wollten wir uns dann doch nicht antun.

Sonntag, 09.11.2019

 

In 200 Metern Höhe gibt es im Marina Bay Sands Hotel im Hintergrund den wohl spektakulärsten Infinity Pool. Für rund 500 Euro je Nacht (mit Frühstück 700.-) wäre die Nutzung des Pools inclusive.

 

 

Sonntag, 10.11.2019

 

 

Und dann begann der 14 Stunden Flug mit Quantas nach London. Ich hatte für 80 Euro mehr unendliche Beinfreiheit an der Tür und Beate war’s egal.

Montag, 11.11.2019

Elfter Elfter. Lennart holte uns in Tegel ab und 4 Wochen Weltreise waren vorbei. Aber zum Glück:

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