Nachdem es uns erfolgreich gelungen war bei den Schultzens den Afrikavirus zu platzieren (s. Kenia 2008), war es nur eine Frage der Zeit, bis das nächste Projekt anstehen musste. Ein neuer Anlauf Tansania wäre möglich gewesen, oder Malawi, aber auf einmal waren die Victoriafälle im Gespräch und damit aus Ausgangspunkt Namibia naheliegend. Also bei Air Berlin die Flüge gebucht, einen Geländewagen per Internet ausgesucht und gebucht und ab geht’s. Da wir ja sparsame Menschen sind, am 11.04. wieder mit dem Auto bis Ismaning im Münchner S-Bahnbereich und die letzten 3 Stationen mit der S- Bahn zum Münchner Flughafen. Die Fahrt lief reibungslos, also blieb noch Zeit für einen Abstecher nach Ingolstadt. Nun ja, kann man mal gesehen haben…. die wahre Schönheit erschließt sich wohl erst beim 2. Besuch.

 

Unsere Reise im April 2008 durch Namibia, Botswana und Sambia

Nachdem es uns erfolgreich gelungen war bei den Schultzens den Afrikavirus zu platzieren (s. Kenia 2008), war es nur eine Frage der Zeit, bis das nächste Projekt anstehen musste. Ein neuer Anlauf Tansania wäre möglich gewesen, oder Malawi, aber auf einmal waren die Victoriafälle im Gespräch und damit aus Ausgangspunkt Namibia naheliegend. Also bei Air Berlin die Flüge gebucht, einen Geländewagen per Internet ausgesucht und gebucht und ab geht’s. Da wir ja sparsame Menschen sind, am 11.04. wieder mit dem Auto bis Ismaning im Münchner S-Bahnbereich und die letzten 3 Stationen mit der S- Bahn zum Münchner Flughafen. Die Fahrt lief reibungslos, also blieb noch Zeit für einen Abstecher nach Ingolstadt. Nun ja, kann man mal gesehen haben…. die wahre Schönheit erschließt sich wohl erst beim 2. Besuch

   
Wie inzwischen bei Air Berlin gewohnt, waren Flug und Service allerbestens und so kamen wir Samstag den 12. 04. früh in Windhoek ein. Es war angenehm kühl und es begann gerade einer der unvergleichlichen afrikanischen Sonnenaufgänge.

Als ich das schrieb und jedesmal wenn ich es lese spüre, rieche, fühle ich die Luft des südlichen Afrika und würde am liebsten gleich wieder losziehen….

Der Autovermieter liess uns vom Flughafen abholen. Auf dem Firmengelände in Windhoek ließen wir uns gründlich in die Bedienung der Dachzelte einweisen. Der Wagen wurde vor Übernahme auf Herz und Nieren geprüft um z.B. nicht eine böse Überraschung zu erleben wie in Kenia, wo der Jack, der Wagenheber nicht vollständig war. Weil die meisten Mitarbeiter deutsch sprachen, konnte schon die erste Diskussion unserer Reiseroute starten. Alles in allem sehr zu empfehlen: http://www.caprivicarhire-windhoek.com/
Überraschung: wir sind wohl doch nicht in Afrika! Auf der Hauptstrasse von Windhoek tobte doch tatsächlich eine Karnevalsumzug mit z. T. deutschen Liedern und besoffenen jungen Leuten auf den Wagen.
Um das erlernte gleich anzuwenden übernachteten wir 30 km außerhalb von Winhoek im westlich der Stadt gelegenen Dan Viljoen Wildpark. Dies weniger wegen der Tiere sondern um erstmal “anzukommen”.
Am nächsten Tag wählten wir nicht die Asphaltstrasse nach Süden sondern die D 1275 über den Spreetshoogtepass. Von hier oben gab es den ersten Weitblick über die Namib. Das musste mit einem guten Bier begossen werden. Der Wagen eines deutschen Pärchens hatte den obigen Sinnspruch aufgemalt. Stimmt!
Die ganze Zeit hatte ich überlegt, was so anders war. Na klar: alles ist mit einem grünen Hauch überzogen. Der Regen war noch nicht lange her. Das entsprach zwar nicht meinen Erinnerungen hatte aber auch seinen Reiz.
Im Loose- Reiseführer war eine Farm von Immo Förster aufgezählt. Mehr wegen des Namens wollten wir dahin und heraus kam ein Volltreffer: ruhige und großzügigige Stellplätze inmitten einer tollen Natur Caming Hauchabfontain

Lest was Andere dazu geschrieben haben:

(geliehen aus dem WWW):

“Ein Farmhaus, Hund Sepp freudig schnüffelnd und wedelnd alle begrüßend und Immo Foerster: freundliches Südwester-Hallo, gleich fühlt man sich herzlich aufgenommen. Kurze Fahrt zu den Campgrounds und dort warten die nächsten Schätzchen diesmal eher solche für den Komfort und das persönliche Wohlbehagen: Zwei Feuerstellen, die klassische runde Grillstelle auf gemauertem Boden zum Drumherumsitzen bei abendlichen Lagerfeuergeschichten und eine offene Feuerstelle in normalerHerdhöhe. Rückenschonendes Grillen garantiert. Und das Beste: Beide Feuerstellen sind voll sorgfältig aufgeschichteten Holzes: Ist im Preis inbegriffen erklärt Immo. Wow, ungewöhnlich. Klasse!

Gepflegte Campingplätze, Schattenbäume, hohe Akazien und Ebenholzbäume , gemauertes Tischchen. Und das finde ich eigentlich am nettesten: sowie es dämmert, ist der Weg zu den sanitären Anlagen mit Licht aus vielen Kerzen beleuchtet. Da wird jeder Toilettengang zum romantischen Erlebnis. Schnell die Zelte aufgebaut und dabei immer wieder durch die Passage zwischen den Bäumen, die der Eingang zum Campplatz bildet, einen Blick auf die Tsarisberge geworfen. Gegen Abend verändern die Berge fast minütlich Farbe und Schattenwurf. Das ist so spektakulär, da vergisst man schon mal, dass man eigentlich gerade das Zeltgestänge in geordnete Bahnen bringen will.

Auf jeden Fall bei Tageslicht , vielleicht ist man ja schon nachmittags auf Hauchabfontein angekommen, sonst am nächsten Vormittag schlendert man die paar Meter zu den Quellen im Flussbett des Tsauchab Rivers. Kühle, frische, natürliche Fels-Pools, die kein Schild “Baden erlaubt” brauchen, um einen hohen Aufforderungscharakter zu entwickeln. Und da es sich hier um bewegtes Wasser handelt, also keine Bilharziose zu befürchten ist und weit und breit keine Krokodile in Sicht sind, kann man der Verlockung eines erfrischenden Bades hier absolut entspannt nachgeben.

All das macht Hauchabfontein schon zu etwas Besonderem. Das absolute Highlight übrigens wohl auch für Sepp, der fast die ganze Strecke vor dem Auto entlang rennt ist die von Immo geführte Allradfahrt in den Köcherbaumwald auf Seitenhängen der Farm, den kaum jemand kennt. Während das allseits bekannte National Monument auf der Farm Gariganus über knapp 300 Köcherbäume verfügt, sind hier etwa 2.000 (!) zu finden.

Und selbst, wer sich nicht besonders für Köcherbäume begeistern kann aber ansonsten an Flora und Fauna Namibias interessiert ist, wird auf diesem Ausflug glücklich: Auf Hauchabfontein wachsen so viele oft nur in Namibia vorkommende Pflanzen, dass man gar nicht weiß, was zuerst entdecken und vielleicht bestimmen.”

 
 
 
 
 
 
   
   
In Swakopmund eine sehr freundliche und preiswerte Herberge ist das Hotel d’Avignon. Ist komischerweise in keinem Reiseführer enthalten. Ruhig, sicher, zentral, deutschsprechend.
 
   
 
 
 
 
An der Spitzkoppe, hier im Hintergrund die Pontokberge, gibt es inzwischen eine Dusche und eine kleine Bar mit dem nötigsten, falls was wichtiges zu Ende geht.. wie z.B. Bier.
 
 
 
 
 
Auf dem langen Weg nach Norden in der Nähe von Otavi bevor hinter dem Veterinärzaun das afrikanische Namibia anfängt sollte ein Stop auf der

Gästefarm “Zum Potjie”

eingelegt werden. Gesprochen wird`s “peukie”. Friedrich und sein Schatzie Erika haben ein großes Wissen über das was einen Richtung Caprivi und Botswana erwartet.

   
 
 
 
 
Dank Friedrichs Tip kamen wir zur Mahangu Lodge am Ufer des Okavango. Hier fängt der Caprivizipfel an und es ist ein ganzes Stück zu fahren bis hierher; aber es lohnt sich:
 
Das ist Afrika für Touries wie uns: der Strom fließt zügig dahin… die Hippos sind Tag und Nacht zu hören… kalten Cider in der Hand und die Füße im Wasser baumeln lassen… und die Seele erst recht.
und als Sahnehäubchen der Sonnenaufgang, so gegen 5:30 Uhr, natürlich mit Hipposinfonie
 
   
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   
 
   
 
   
 
 
 
 
   
 
   
   
   
 
 
In unmittelbarer Nähe der Autovermietung liegt unsere letzte Unterkunft: Kashima- Namibia.

Haben auch ein Camp im Damaraland !

http://www.xaragu.com