Freitag, 11.11.2011, richtig gelesen, am 11.11.11 starten Ines, Beate, Schulle und Gerald zu einer besonderen Reise: einfach mal 3 Wochen faul sein; das gab’s noch nie. Geplant und gebucht (780.-/ Person) war der Start für Sonnntag, den 13.11., aber AirBerlin cancelte den Flug einfach ein paar Tage vorher, da die Maschine nicht voll genug war und bot Dienstag d. 15.11. als Ersatz an. Mit etwas Telefonieren und Glück konnten wir dann auf den 11. umbuchen und hatten somit 2 Tage Urlaub mehr.Mit an Bord war auch ein Hochzeitspaar, das schon im vollen Schmuck in Tegel erschien und eisern im kühlen Flieger nichts überzog (die Braut) und im heißen Phuket nichts auszog (der Mann).
Samstag, 12.11.2011, nach über 10 Stunden Flugzeit sind wir gegen 8 Uhr Ortszeit wieder mal in Phuket. Wie erhofft und erwartet stand schon, obwohl im Vorhinein nicht vereinbart, der Abholer vom Golddigger bereit. Dort wollten wir erst mal den Jetlag ausschlafen und einfach das Ankommen genießen. Es wurde im Pool geplanscht, gedöst und ein Chang- Bier wurde auch schon mal aufgemacht. Der Abend klang am Nai Yang Beach gewohnt gemütlich aus.
Interessant wäre eine Angeltour gewesen. Wir nahmen schon mal die Karte des Betreibers mit, um bei der Rückkehr an den letzten Tagen mal Fischen zu gehen. Natürlich kam es anders…. Dann wurden Euronen in Baht getauscht: Die Geldwechsler hatten kein Geld zum Wechseln mehr, als wir gingen. Schließlich brauchten wir Baht für 2 Wochen und das für Fähren, Unterkünfte und Verpflegung. Auf den Inseln gibt es keine Geldautomaten- noch nicht.
Sonntag, 13.11.2011, jetzt gehts los. Das Taxi bringt und für 15.- EUR in 45 min zum Fährhafen. Hier buchen wir für ca. 10.- EUR pro Nase die Überfahrt nach Koh PhiPhi (gesprochen PiPi).
Die Wartezeit in der Hitze des Tages verkürzen wir mit – nein! nicht mit kaltem Bier, sondern mit leckeren frisch zubereiteten Shakes.
Auf der Fähre war eine Menge junges Volk. Entspannt lümmelte man herum und alles freuten sich auf eine schöne Zeit. Leider sah es auf der Fähre nach dem Aussteigen aus wie im Mauerpark….
Nach 90 min auf der Insel angekommen, stand auch hier ein Abholer zum Viking- Beach-Resort auf der Landungsbrücke. Diesmal fuhren wir aber nicht mit dem Taxi sondern mit dem Longtail- Boot.
Eine tolle Wolkenstimmung beim Blick auf die Nachbarinsel ließ vermuten, dass der Abend nicht trocken bleiben wird.
Wir liefen auf dem Landweg in den Ort zurück und ließen die Touristenlokale am Meer links liegen um in der “Altstadt” ein rustikales Fischlokal zu finden. Die strammen Herren die gerade vom 1 km entfernten Strand zu kommen scheinen, sind Russen; ein Völkchen, dessen Urlauber gelegentlich durch ihre Exzentrik auffielen.
Am Nachmittag, als ich dem schnorchelnden Schulle über die Klippen ein Bier bringen wollte, war ich ausgerutscht und heftig auf den Allerwertesten gefallen. Nicht ohne Folgen, wie sich herausstellte: die Hose und das darunter befindliche Kleidungsstück hatten einen langen Riß abbekommen.
Also fragten wir uns vor dem Essen nach einer Schneiderin durch. Zwar wurden überall Klamotten verkauft, aber der Reparateur war schwer zu finden. Mit Zeichensprache und zeigen der kaputten Hose wurden wir dann doch noch fündig. Für 1.- EUR, gegeben natürlich 2.-, wurde die beige Hose mit grünem Faden und blauem Unterlegstoff repariert.
Noch ein paar Worte zu Koh Phiphi: Die vielleicht einmal schönste Insel in der Thailändischen Andamanensee ist leider zu einem Touristenrummelplatz verkommen. Und das obwohl die ganze Insel Nationalpark ist. Hier lässt sich offenbar gut Geld verdienen. Unterkünfte, Läden und Fressgelegenheiten werden von Jahr zu Jahr mehr. Nur der Dschungel und steile Felswände können das Wachstum noch aufhalten. Bestes/ schlechtestes Beispiel ist das Viking Resort. Beim ersten Besuch 2006 noch ein verschwiegener Geheimtip mit wenigen Bungalows, hatte sich die Anlage zwischenzeitlich verdreifacht. Beate und ich hatten das romantische Baumhaus (65 .- EUR mit Frühstück). Wie gewohnt sauber und mit vielen niedlichen Accessoires versehen. Aber bis 17.30 Uhr lärmte in 50 m Entfernung der Generator und am Abend lag über der ganzen Bucht der infernalische Lärm eines Tanztempels. Also: bloß schnell weg!
Montag, 14.11.2011, wir wollen die 11 Uhr Fähre nach Koh Lanta erreichen. Obwohl ich im Bett stand, als früh um 6 der Generator anfing zu wummern, hatten B+G dennoch verschlafen. Schließlich war der Partylärm erst nachts um 2 verstummt und irgendwann muß man doch mal schlafen. Also nach Katzenwäsche schnell alles in die Rucksäcke gesteckt und Schulles zum Frühstück hinterhergehechelt. Dann aufs Longtail und zum Hafen und mit der gut gefüllten Fähre in 1 Stunde nach Koh Lanta. Die blauen Klebchen in Höhe der Frauenherzen sind die “Bordkarten”. Jede Insel hat ihre Farbe.
Hier wartete das letzte vorgebuchte Resort: das Twinbay- Resort. Ich hatte es über booking.de ausgewählt, weil es nahe am Hafen lag und einen ganz guten Eindruck machte. Und der Name verhieß ja auch eine ungewöhnliche Lage. Für je knapp 70.- EUR bekamen wir 2 geräumige Bungalows mit AC, heißer Dusche und sogar Fernseher mit unendlich vielen Sendern. Nur der gedacht gebuchte Meeresblick war nicht dabei. Zwar war die Lage ruhig mit Blick zur zweiten Bucht, die hinter einer Straße lag, aber eben nicht “erste Reihe” am wirklichen Beach. Die hätte dann 120.- gekostet. Egal, ab jetzt werden wir sowieso nur noch nach Besichtigung irgendwo einchecken. Und deutlich billiger würde es auch werden, wie die Zukunft zeigen werden würde.
Kaum waren wir im flachen Meer zum Bade geschritten, fing es an zu regnen. Aus dem Regen wurde ein Wolkenbruch. Ganz neue Erfahrung: um nicht nass zu werden, mußte man ins Wasser tauchen. Als es dann noch gewitterte, haben wir auf Beates Drängen das schützende warme Meer verlassen. Was wohl richtig war, dann kurz darauf tat es einen gewaltigen Donnerschlag in unmittelbarer Nähe …
Dienstag, 15.11.2011 Am Vorabend machte wir nach einem Strandbummel mit Sonnenuntergang noch einen Abstecher in die nahegelegene “Stadt” Saladan. Neben Uhren- und Sonnenbrillenhändlern gab es hier das Pier mit den Ticketverkäufern für die Boote zu den Inseln. Wir hatten uns entschlossen, nicht auf Lanta zu bleiben, sondern die nächst südlichere Insel Koh Hai oder Koh Ngai (gesprochen Kong Gai) anzulaufen.
Zur Beförderung diente ein Speedboat, wobei hier speed wirklich speed heißt. Anfangs wurden die drei 225- PS Außenborder bei der Fahrt durch die Mangroven und an den Fischfarmen noch gezügelt, aber auf freier See ging’s dann richtig ab! Nach 45 min war der Spaß schon vorbei und langsam tuckerte das Monster rückwärts an den Strand und wir erreichten mit nassen Füßen die Insel, die für die nächsten 5 Tage unsere Heimat sein sollte.
Am Strand empfing uns dezenter Reggae- Sound aus einem kleinen Barhäuschen. Ein älteres Pärchen hing entspannt ab und meinte, dass wir hier richtig seien. Wie recht sie hatten! Zitat aus dem Internet: “Sie suchen eine Insel auf der es ruhig zugeht? Wollen keinen Trubel und können auf das typische Touristendasein an belebten Stränden verzichten? Dann ist Koh Hai das optimale Reiseziel für Sie! Ein Südseeparadies zu bekannten Thailand- Niedrigpreisen”.
Wir hätten gleich hier im Koh Ngai Village 2 einfache Häuschen mit AC für 30.- bekommen können, aber 100 m weiter machte das “Seafood” einen noch besseren Eindruck. Zwar ohne AC aber noch gemütlicher. 10 recht neue Bungalows standen im Halbkreis um eine kleine Wiese zum Wasser hin. Für 25.- zogen wir ein und blieben tatsächlich 5 Tage und Nächte.
Mittwoch, 16.11.2011 Auf Koh Hai gibt es keine Straßen. Der einzige Lärm kommt von den Longtailmotoren. Aber daran gewöhnt man sich schnell. Wir nahmen 2 Plastikboote und paddelten zur gegenüberliegenden Felseninsel. Als Wind und Wellen aufkamen stellten beim Rückweg Beate und Gerald einen persönlichen Rekord für den 1,5 km langen Rückweg auf. Danach paddelten wir im ruhigeren Küstengewässer noch weiter herum.
Donnerstag, 17.11.2011 Wir machen mit dem Longtail des Resorts eine 4-stündige Rundfahrt zu den Nachbarinseln Koh Mook und Koh Kradan. Danach wissen wir, dass wir länger auf Koh Ngai bleiben werden. Die anderen Beiden sind auch nicht schlecht aber Koh Ngai ist besser. Ines und Schulle schnorcheln in Begleitung des Bootsführers durch die 50- 80 m lange niedrige und dunkle Emerald Cave. Wir 2 beobachten derweil das Treiben davor.
Freitag, 18.11.2011 Faulsein, baden, lesen,Leute gucken….
Samstag, 19.11.2011 Wir nehmen nochmal die Paddelboote und besuchen die Südküste. Traurig ist der überall angeschwemmte Plastikmüll anzusehen…..Am Abend proben wir den Ernstfall: Boot kentert. Nach einigen Versuchen hatten wir den Bogen raus. Alles nur eine Sache des Gegengewichts.
Sonntag, 20.11.2011 Wir müssen einfach mal weiter. So schade es ist, die schöne Insel zu verlassen…. Die Chefin hat uns beim Speedboat angemeldet, das uns bis Koh Bulon mitnehmen soll.
Anfangs noch eine schöne Fahrt kommt immer mehr Wind auf und die Wellen werden höher. Da wir uns festhalten müssen um nicht über Bord zu gehen, entstehen keine Fotos der atemberaubenden Felsen, die hier aus dem Meer ragen. Der Käpt’n wurde langsam nervös, als er kein Longtail fand, das uns bei dem Seegang aufnehmen wollte. Er hatte noch eine Stunde bis Koh Lipe vor sich und die Dämmerung kam schon auf.
Von den vielen deutschsprechenden Passagieren, die hier noch nicht von Bord durften, kam nicht mal ein Lächeln für meinen aufmunternden Scherz:”Bloß gut, dass wir nicht weiterfahren müssen!” Humorloses Volk. Sind aber alle wohlbehalten in Koh Lipe angekommen. Später sahen wir noch Einige auf der Insel. Wir strandeten jedenfalls vor der Tür vom “Bulone Resort”. Einige Häuschen auf Stelzen unmittelbar am Strand, also echte erste Reihe- leider schon voll. Aber die 2-Raum- Cottages in der 2. Reihe hatten auch eine schöne Terrasse und Meeresblick und waren mit 40.- für 2 Parteien unschlagbar günstig für die Qualität: alles ziemlich neu und blitzsauber.
Montag, 21.11.2011 Bulon ist etwas mehr besiedelt als Koh Hai. Im Hinterland reihen sich neben einem betonierten Weg einige kaum zu empfehlende Anlagen aneinander. Es scheint ein Kommen und Vergehen zu sein. Wir spekulieren, dass die alle von der Peakseason um die Jahreswende leben. Dann möchte man nicht in der Gegend sein….Einige Fischerhütten verteilen sich auch über die Strände.
Wir wandern ein paar Schritte bis zum Fischerdorf und zurück und erholen uns den Rest des Tages von den unsäglichen Strapazen…. z.B. mit ‘nem Gläschen Gorbatschow. Nasdrowje Ines!
Beim Spaziergang auf einem im Dschungel endenden schmalen Betonweg kamen wir am Generatorhäuschen vorbei. Thais können locker unter den tödlichen Kabeln durchspazieren, aber über 1,80m wird’s kribblig…..
Dienstag, 22.11.2011 Der am Vorabend sturzbesoffene “Serbe” sitzt lammfromm am Frühstückstisch. Wir atmen trotzdem auf, als die 6-köpfige Truppe die Insel verläßt.
Wir wollen gemeinsam die Südküste erkunden. Wegen Ebbe liegen die Felsen frei und man kann trockenen Fußes sicher weit kommen. Kann! Die Mädels ziehen es vor, den Muschelvorrat aufzustocken, so dass ich mit Schulle bald ins Inselinnere abschwenke und dann den Kreis schließend wieder bei den Muschelexpertinnen auftauche. Diese suchen unbeirrt weiter und wir dürfen uns alleine im Pansand Resort von den Mühen der Wanderung erholen; das waren bestimmt 4 km und 80 Höhenmeter!
  Ärgerlich sind die überall, nicht nur auf Bulon, herumliegenden Glasscherben. Also nicht nur wegen der Tierchen, die sich unter die Haut bohren wollen, empfiehlt sich dringend das Tragen von Badeschuhen mit solider Sohle.
Mittwoch, 23.11.2011 Aufbruchstimmung. Wir verabschieden uns von den netten Schwestern, die den Laden mit der ganzen Familie super im Griff haben. Beate inspiziert nochmal die Bibliothek, ob es nicht doch eine literarische Perle wert ist, auf der nächsten Insel weiter ihr Dasein zu fristen. Wir sollen uns ab 9 Uhr bereithalten um das Speedboat nach Koh Lipe zu entern. Mit wenig Verspätung stiegen wir aufs Longtail, fuhren, zusammen mit 2 Jungen Finninnen, um die Ecke zum nächsten Beach- und hatten noch eine halbe Stunde Zeit zum Strandwandern. Die Longtailcrew ist wohl erstmal frühstücken gegangen.
Die lustige Seefahrt wird leider kein Höhepunkt der Reise. Das fängt schon an, dass keine Sitzplätze mehr frei waren. Die jungen Herren haben für Ines erst nach einer freundlich bestimmt vorgetragenen Bitte Platz gemacht. Schulle, nass wie eine, nein drei Katzen, stand an der Maschine und hatte alles im Blick und wusste später zu berichten, dass die Motoren mit dem Kühlwasser Probleme gehabt hätten. Ich stand nicht minder nass neben dem Kapitän (und hörte immer wiederkehrendes Warnsignal aus der Steuerung) und musste doch bei 28°C wirklich die für überflüssig gehaltene Jacke überziehen. Praktischer kann einem Verdunstungskälte nicht erklärt werden.
Koh Lipe liegt mit 80 km Entfernung von der Küste schon richtig weit draußen in der Andamanensee. War schon ein komisches Gefühl, bei Regen, zum Glück wenig Wind, in einem Boot mit ständig auf Störung gehenden Motoren zu sitzen bzw. zu stehen. Das einzige Kommunikationsmittel auf den kleinen Booten ist das Handy des Mannes am Hebel für die Motoren. Funk, Rettungsringe, Schwimmwesten in ausreichender Anzahl, geschweige denn ein Rettungsfloß sind Fehlanzeige.
Mehr oder weniger patschnass landen wir nach 1,5 Std. Fahrt an der Pattaya- Beach im Süden von Koh Lipe. Hier erstreckt sich in weitem Bogen über knapp 2 km ein weißer Strand mit unzähligen dahinterliegenden Resorts. Die Frauen dürfen sich bei Tee und Bananashake von der Reise erholen und Schulle und Gerald gehen sich das vom Tschechenpärchen auf Koh Bulon empfohlene Quartier ansehen: in Blickrichtung Land ganz links noch hinter einem Felsriegel… irgendwas mit “S”.
Mittwoch, 24.11.2011 Das Resort mit “S”, das Sanom- Resort, wurde gefunden, besichtigt und für die erste Nacht gebucht. “ Hütten mit Meeresblick für je gut 25.-. Eine Stunde später waren Gerald und Beate wieder unterwegs. Die Riesenspinne wäre noch zu verkraften gewesen, aber der Geruch nach nassem Heu aus der Matratze ließ eine schlaflose Nacht erwarten. Also hielt ich auf dem Weg zum Abendessen Ausschau nach Ersatz und wir wohnten eine Nacht im wohl besten Bungalow der Reise; und das für ca. 50.- . Am Morgen fiel der Blick auch aufs Meer aber vor allem auf die zum Leben erwachte Baustelle nebenan.
Es wurde noch mit den inzwischen eingetroffenen Schulles gefrühstückt und dann machten wir uns auf den Weg an die Nordküste. Wegen der gewaltigen Entfernung von über 1 km nahmen wir ein Motorbike, das die Touristen TukTuk nennen. Und weil die Touristen TukTuk sagen, sagen die Einheimischen auch TukTuk und die Touristen denken, schon des erste Wort Thai gelernt zu haben. So ist das mit den Fremdsprachen.
Die Sprache. Ständig schallt es einem von den Frauen in Massagebuden, Läden und sonstwo “Sadikaàah” entgegen. Der Tourist antwortet stets mit freundlichem Kopfnicken und charmantem “Hello”. Die Umgangssprache auf den Inseln ist nun mal englisch. Bei den Thais ist es wie bei Uns: die einen können’s besser, die anderen weniger. Immer wieder Erstaunen oder Gelächter haben wir mit dem gelernten “gepp tang”, was “Die Rechnung bitte” bedeuten soll, ausgelöst.
Wir besichtigen als Erstes das Andaman- Resort. Auf älteren Web- Seiten sind hier nur ein paar Palmblatt-Hütten zu sehen gewesen. Der Fahrer meinte, eine gute Hütte soll 30.- kosten. Als es dann 35.- sein sollen und das für ein nagelneuen Steinbungalow von ca. 30 m² , ERSTE REIHE!, mit AC, ist die Entscheidung schon gefallen. Pro Forma werfen wir noch einen Blick auf das benachbarte Mountain- Resort (auch sehr schick) und bleiben im Andaman Resort.
Rückblickend kann man sagen, dass Koh Lipe immer noch eine schöne Insel ist. Im Internet waren vorab einige schlechte Meinungen zu lesen: vermüllt, genervte Menschen, bissige Hunderudel usw. Jedenfalls liegt in Griechenland viel mehr Müll herum, unsere Leute sind auch genervt und Hunderudel gibts auch in den Mittelmeerländern, sogar mit Todesopfern. Sicher ist die Enttäuschung bei denen groß, die hier vor Jahren noch einen Geheimtip fast für sich allein hatten. Trotzdem glaube ich nicht, dass Lipe den traurigen Weg von Phiphi gehen wird. Dafür ist die Insel zu klein und zu abgelegen. Jeder Stein, jeder Sack Zement muß mühsam hergefahren und von Hand entladen und verteilt werden. Das bremst.
Donnerstag, 25.11.2011 Einer der beliebten Extrem- Faul- Tage. Mit Schulle laufe ich die Sunrise- oder Sunlight- Beach entlang bis zum südlichen Ende.Nach einem guten km ist Schluß. Auf dem Südzipfel sitzt die Navy. Wie immer nach solch an die Grenze des Machbaren gehenden Expeditionen muß ein Longdrink die Energie für den Rückweg bereitstellen.
Abends raffen wir uns zu einem gemeinsamen Spaziergang ins Village auf. Schon beim der ersten Fisch- BBQ werden wir schwach und kehren ein. Im ersten Stock der Bambuskonstruktion sitzend, können wir durch die Ritzen die Küche beobachten und sogar ins Schlafzimmer der Bewohner sehen, die gerade für uns arbeiten.
Hier erlernen wir das “Gepp Tang” und bekommen unseren Wunsch erfüllt, statt der allgegenwärtigen US- Musik doch lieber Thai- Sound zu hören. Und da war sie wieder, diese Melodie, die ich noch von 2009 im Kopf hatte und auch vor ein paar Tagen auf Bulon gehört hatte. Du- du- du- du- da- dang… Einige Hütten weiter summe ich die Melodie einer Verkäuferin vor, an deren Shopwand Plattencover hängen. Sofort hellt sich ihr Gesicht auf:”Ah! Job to do.” Was immer das bedeutet. Morgen um 10 Uhr würde eine CD für mich bereitliegen. Lag sie natürlich am Nachmittag noch immer nicht.
Freitag, 25.11.2011 Action! Wir fahren ca. 1 km mit dem Longtail zur Nachbarinsel Koh Adan. Die soll echter Nationalpark, wie auch die anderen Inseln des Archipels, sein. Wir landen in einer ausgedehnten aber unbewohnten Bungalowanlage. Ein Arbeiter zeigt uns den Wanderweg. Dann tatsächlich ein Wegweiser:”Pirates Waterfall”. Nach einer halben Stunde Djungelpfad drehen wir um und laufen 45 min durch den feuchtheißen Wald bis zum Nationalpark Headquarter.
Hier stehen einige verwahrlost aussehende Bungalows, von denen ein einziger von einem Touristen bewohnt zu sein scheint, herum. In der Halle liegen 6- 8 Leute auf dem Boden und schlafen. Darunter auch die Kapitäne der draußen vertäuten Longtails. Als sie sehen, dass wir nicht weggehen, muß einer in den sauren Apfel beißen und aufstehen und dann auch noch Ines und Schulle zurück nach Lipe schippern. Wir 2 suchen den Weg zum Aussichtspunkt, von dem aus schöne Fotos von Lipe zu schießen sind. Erstmal wollen, nein müssen wir noch Wasser nachkaufen. Im Restaurant, leer, steht ein Kühlschrank mit Glastür und voller Getränke. Und einer Kette mit Schloß drum. Nach einigem Rufen kommt jemand, der dann einen sucht der jemanden kennt der weiß wer den Schlüssel hat. Nach 15 min haben wir unser Wasser. So ist das mit den Staatsangestellten… zum Glück nur in Fernost.
Jetzt können wir zeigen, was wir noch drauf haben ;-)Steil zieht der Weg auf das Cliff nach oben. Klugerweise sind 3 Viewpoints ausgewiesen. Schon vom Ersten hat man einen schönen Blick auf Koh Lipe, vom zweiten noch einen Besseren. Spätestens hier drehen die meisten der wenigen Besucher wohl um, denn der Weg bis Viewpoint 3 ist schmal und zugewachsen.
Das erworbene Wasser aus der großen Flasche war in eine kleinere für unterwegs umgefüllt und der Rest am Weg in einen Busch gesteckt worden. Das war der sicherste Platz, denn Müll hebt hier niemand auf. Der Strand: weißer Sand und menschenleer. Wir genießen die Ruhe als draußen ein Longteil um die Ecke biegt. “Soll ich winken?” Beate nickt. Tatsächlich versteht der Bootsführer und kommt zur Bucht und lässt uns zur Mitfahrt einsteigen.
Als ich die obligatorischen 100 Baht, 2,50 Eur rauskrame winken Mann und Frau vehement ab. Aber wenigstens ein Foto darf gemacht werden. Den Geldschein stecke ich dann vor dem Aussteigen in eine seitliche Tasche. Wir winken uns noch einige Male zu. Was für ein Kontrast zu den schlafenden Staatsdienern in Nationalpark….
Heute abend steht zur Abwechslung lecker Essen auf dem Programm. Am Plattenladen vorbei (“morgen früh ist die CD wirklich da”) schlendern wir in die “Stadt”, die betonierte Mainstreet an unzähligen Restaurants mit Fischauslage entlang zum Strand. In der inzwischen eingebrochenen Dunkelheit ist der ganze Strand mit Kerzen und kleinen Feuern illuminiert. Decken und Teppiche nebst Kissen laden zum Lümmeln am Beach ein.
Dennoch ziehen wir es vor, etwas ruhiger und dafür abseits vom Strand zu sitzen. Ines holt beim Schmuckdesigner die beauftragte Kette mit der eingearbeiteten selbstgefundenen Muschel ab. Ein Unikat!
Jeder Fischgrill hat andere Ware. Genaues Hinschauen lohnt sich. Dieser hier schien frisch und abwechslungsreich zu sein. Jeder kann unter Muscheln, Filet, Tintenfisch, Thunfisch usw. soviel aussuchen, wie er zu bewältigen glaubt. Leider war nie ein Grillfisch so gut gewürzt wie die eigentlichen Thaigerichte.
Samstag, 26.11.2011  Wir verabschieden uns bei den freundlichen Chefinnen des AndamanResort (Mutter und Tochter). Zu unserer Überraschung kosten die Bungalows jetzt 2.500 (60.- EUR) statt der verstandenen 1.500 Baht. Es wäre ja auch zu schön gewesen, mit 35.- EUR für neue und gepflegte Häuser in allererster Reihe davonzukommen. Sie zeigen uns die Abrechnung von anderen Gästen, die gerade die gleiche, absolut angemessene, Summe gezahlt hatte. Da steckte kein böser Wille hinter, wir hatten uns einfach verhört.
Vor dem Tor wartete schon der Motorbike- Fahrer. Unser Freund von der Anreise war verhindert, hat aber Wort gehalten und Ersatz geschickt. Dieser wollte seinem Broterwerb allerdings nicht 4 Ausländer und Gepäck zumuten, sonder 2x fahren. Stop, die CD war ja noch abzuholen. Also Gepäck und Frauen zur Grenzstation und die Herren laufen hinterher. Von der CD war immer noch nichts zu sehen, “ten minutes”, Telefonat mit dem Handy, weg mit dem Moped und 3 min später war ich für 2,50 Besitzer einer, was heißt einer, DER Thai- Reggae- CD überhaupt. Die Gruppe heißt “Job 2 do” und spielt von Marley bis Schnulze ein breites Programm. Nach Internetrecherche sollen sie vor allem in Süden des Landes zu Hause sein. Ich kann mir gut vorstellen, was in Rayleh- Beach abgeht wenn die da auftreten…. Am Vorabend wurden die Tickets (27.-) für die Fähre nach Langkawi/ Malaysia gebucht. Um 10.30 Uhr soll die 2- stündige Überfahrt losgehen. Vorher muß man sich um 9 Uhr am ImmigrationOffice einfinden und die Pässe abgeben. Dann kann man noch eine Stunde spazierengehen und dann die Ohren spitzen, wann sich welche Menschentraube zu welchem Boot mit welchem Ziel in Bewegung setzt. Dann das Gepäck im Auge behalten, auf dass es auch im richtigen Boot landet und zu guter Letzt hoffen, dass auch die Pässe wieder auftauchen. Alles klappt wie am Schnürchen- ist eben kein Staatsbetrieb.
Mit nach Langkawi kommen auch unsere neuen Freunde Hennes und Heiner aus der Nähe von Frankfurt/M. Erst saßen sie in Koh Hai 2x am Nachbartisch, dann waren sie in Koh Bulon unsere Nachbarn, wir fuhren am gleichen Tag nach Koh Lipe und dann stellten wir fest, dass wir als nächstes alle nach Langkawi wollen. Hennes war vor vielen Jahren schon mal dort und wußte, welchen Beach wir nach der Ankunft anlaufen müssen.
Was er nicht wusste: Ferien und Wochenende zusammen heißt auf Langkawi: kein Bett mehr frei. Aber erstmal hatten wir auf der 2stündigen Überfahrt die Fähre fast für uns alleine. Die Einreise in Malaysia in Kuah im Osten der Südküste war auch ganz easy und im Gebäude warteten diverse dutyfree- Shops auf Kunden: Langkawi ist zollfreie Zone. Doll billig war trotzdem auf den ersten Blick nichts. Am Taxihäuschen konnte man ein großes Taxi nach Pantai Cengan an der Südwestküste bestellen.
Dort angekommen kam die Ernüchterung: alle ausgesuchten Resorts waren voll. Der Taxifahrer hielt immer kurz, 2 bis 3 von uns schwärmten aus und fragten nach Zimmern. Einmal kam ich wieder und kein Taxi, keine Beate, keine Freunde mehr da. Nach ungläubigem Staunen kurzer Check der Habenseite: Fotoapparat und Taschentuch. Damit kommt man nicht weit. Also machte ich das, was auch der gekenterte Segler machen soll: nicht vom Boot bzw. der letzten Kontaktstelle entfernen. Nach 15 min (Mann, war ich durstig!) tauchte Beate winkend auf der anderen Straßenseite auf. Der blöde Taxifahrer war einfach weitergefahren und ließ sich durch nichts zum Anhalten bewegen. Danach half uns die freundliche Dame der Zimmervermittlung, die letzten freien Betten zu finden.
Die gab’s im Kedawang Beach Inn. Das Schild spricht Bände. Statt 3 Zimmern waren auf einmal nur noch 2 Zimmer frei. Heiner und Hennes gingen nochmal auf die Suche und fanden auch noch ein Dach über dem Kopf. Dann gab es zur Belohnung das erste Malaysia- Bier: Tiger vom Fass. Köstlich! Wurde noch ein langer und lustiger Abend….
Sonntag, 27.11.2011 Schlimme Nacht. Beate hat im versiphten Zimmer zum Schlafen die Badematte aufs Bett gelegt und Kissen und restliche Flächen mit mitgebrachten Laken und Handtüchern abgedeckt. Überall standen Duftflaschen und so ein Zeug rum.
 
Schnell nach nebenan ins Sunset Beach Resort. Ja, 2 Zimmer werden gleich frei. Wir können frühstücken gehen, dann wiederkommen. Hennes und Heiner tauchen auch wieder auf. Sooo gut war ihr Hotel wohl doch nicht. Ich gehe wieder zur Rezeption und erfahre die grausame Wahrheit: sie hatte 2 Personen verstanden. Für die wäre 1 Zimmer frei, mehr ist nicht. Beratung.
Ich frage, ob es nicht geht, dass die Frauen die eine Nacht im Zimmer schlafen und die Männer, gegen Gebühr natürlich, auf den Strandliegen campieren. Sie schmeißt sich fast weg vor Lachen, telefoniert, und 10 min später haben wir eine neue Freundin, sie heißt Mas, und ein Zimmer für 4 Personen.
Das Haus ist laut Reiseführer im Balinesischen Stil eingerichtet. Aha, dort stehen die Toiletten also im Garten.
Was macht man, wenn man nur einen Tag Zeit für eine ganze Insel hat? ‘Ne Inselrundfahrt. Frau Mas an der Rezeption wollte uns den besten Taxifahrer organisieren, der dann natürlich nicht verfügbar war (falls es ihn überhaupt gibt). 
So bekamen wir den Zweitbesten (der sie gar nicht kannte, wie sich später herausstellte), der für uns der Beste war: umsichtig und gut englisch sprechend; Sofian Bin Ahmad, Tel 012 571 9881 oder 013 538 6551. Die vielen Aufkleber an der Scheibe sind alle möglichen Steuern, Versicherungen, Clubs usw. Das McDonalds- Zeichen heißt: freies Futter für den Fahrer, wenn er eine Partie Touristen bringt. Die Tarife sind fest: 4 Stunden 25.-, jede weitere 6.- EUR.
Frau Mas macht uns den Plan: zu den Mangroven, dort eine Stunde Rundfahrt, gleich bei ihr zu bezahlen und dann bei ihrem dort Onkel melden, dann Tanjung Ru, was der schönste Strand sein soll, danach zur Krokodilfarm, Fütterung ist um 14:30, danach zur CableCar, der höchsten in Südostasien mit über 700m. Scheint zwar zeitlich nicht machbar, aber sie wird’s schon wissen. Nach 45 min sind wir bei den Mangroven: Massenbetrieb, ein Boot nach dem anderen schiebt sich vom Pier weg, während pausenlos andere zurückkommen. Wir werden tatsächlich erwartet und sitzen nach 10 min in einem kleinen Motorboot, das uns durch die wunderschöne Welt aus hohen Kalksteinfelsen, Kanälen und Mangroven fährt, den Kilim Geoforest Park. Der Taxifahrer hatte Recht: der Tourenplan kann nicht funktionieren. Wir hätten erst zu den Krokodilen fahren sollen. Die Attraktion dort ist die Fütterung. Danach liegen sie nur faul im Wasser rum. Und dann nicht die 1-Stundentour sondern 3 Stunden durch die Mangroven. Diese Tour geht übers Meer zu dem schönen Tanjung Ru Strand, den wir nur per Taxi besuchen. Wer diese Zeilen liest und Mal auf Langkawi ist: Haltet euch an diesen Taxifahrer. Also tuckern wir los, die Massen verlieren sich schnell in dem weitläufigen Gebiet, nächster Halt: Aquarium. Oder wie soll man die schwimmende Plattform mit im Wasser hängenden Netzen mit Rochen, riesigen Pfeilschwanzkrebsen und anderen Fischen nennen? Danach zur Adlerfütterung. Die Adler werden mit Hühnerpelle angelockt, die sie dann aus dem Wasser fischen. Sie sind übrigens die Namensgeber der Insel. Lang = Adler, Kawi= Marmor oder Stein. Hat der Taxifahrer jedenfalls erzählt. Abschließend wurde noch die Fledermaushöhle mit hunderten an der Decke hängenden kleinen braunen Flatterern besucht. Und schon waren 1,5 Stunden um.
Cable Car wird auch nichts: die Schlange ist zu lang. Es bleibt ein kurzer Rundgang durchs Oriental Village. Höhepunkt der Tanz von Ines mit der Python.Abends sitzen wir wieder beim Inder am Meer und schauen den Moslemfrauen beim Baden mit Schleier und sogar in der Burka zu. Leider verpassen wir Heiner und Hennes. Ob wir das schaffen, sie per google zu finden?  
Montag, 28.11.2011 Das war’s schon mit Malaysia. Um 9 Uhr geht die Fähre zum Thailändischen Festland. Eine halbe Stunde eher soll man da sein, dazu eine halbe Stunde Taxifahrt, 15 min Sicherheitszuschlag, ergibt Frühstück um 7.Nach einer Stunde Fahrt sind wir in Satun, Thailand und stellen die Uhren wieder 1 Stunde zurück. Mit dem Taxi soll es 50 km nordwärts bis zum Pakbara-Pier gehen. Von hier wollen wir nach nach Koh Bulon übersetzen (da waren wir schon) und dann nach Phuket zurück.
Die Überfahrt für 10.- p.P. für die große Fähre hatten wir gleich in Satun zusammen mit dem Taxi gebucht. Soll man nicht machen! Hinfahren, umsehen, entscheiden und dann bezahlen ist richtig. Hier fuhr mangels Nachfrage gar keine Fähre sondern die wenigen Touris werden auf die Longtails verteilt, die die Inseln versorgen. Die amtliche Verteilerin wollte uns auf ein schon überladenes Boot weisen, was wir dankend ablehnten. Dann fiel mir ein, dass in einem Gespräch jemand gesagt hatte, dass ein ganzes Boot nur 50.- kostet.
Wir 4 waren doch schon 40.-; was lag näher als den Rest oben drauf zu packen und schon durften wir mit einem Fischer und seinen 2 Begleitern starten. Das vor uns abgefahrene tiefliegende Boot war schnell überholt, sie schöpften mit einem Becher schon Wasser heraus. Bloß gut, dass die See ruhig war. Die Mutter mit dem Kind, die auf den Kisten und Säcken mit Eiswürfeln saß, sahen wir am nächsten Morgen auf Bulon wieder. Wir wurden an der Rezeption erfreut wiedererkannt und bekamen ohne zu fragen den Schlüssel für unseren Doppelbungalow in die Hand gedrückt. Wir genossen den letzten wirklichen Inselabend im Restaurant, das auf Stelzen am Strand steht. Der Curry war diesmal so scharf, dass sogar Beate kapitulieren musste. Leider wird beim nächsten Besuch das stimmungsvolle Restaurant nicht mehr stehen. Das Meer nagt zu sehr am Strand. Der anonyme Ersatzbau, 100 m zurückgesetzt, ist fast fertig. Schade.
Dienstag, 29.11.2011 Wieder ein zeitiger Aufbruch. Das Speedboat ist pünktlich um 10 da. Die Sonne scheint, das Meer ist glatt, Plätze an der Bootsspitze. So soll es sein!
Wir gleiten an all den schönen Plätzen der Hintour noch mal vorbei: Koh Petra (gesperrt wegen Schwalbennestermafia), Koh Lao Liang (die Kletterinsel, die noch besucht werden muß), Koh Sukorn, Koh Libong, Koh Mook, Koh Kradan, Koh Hai, und den vielen spektakulären aus dem Meer aufragenden Felssäulen. Gegen 12 Uhr sind wir wieder auf Koh Lanta.
Für die Weiterfahrt buchen wir das Boot, das nicht über Koh Phiphi sondern über Ao Nang fährt. Die 1 Stunde Wartezeit stromern wir in den schon bekannten Gassen von Lanta herum. Ines hatte Glück und bekam eine echte Lacoste- Brille zum Schnäppchen -Preis und ich, nun ja, habe jetzt eine echte Schweizer Omega- Uhr (gestorben am 18.12.2011)….
… und eine Nike- Sonnenbrille, wie auf dem Bild zu sehen ist, wo ich dem Huf die Felsen von Rayleh zeige. Vor fast genau 2 Jahren bekam hier mein Leben eine erhebliche Kurskorrektur.Mit der “Ao Nang Princess” schippern wir in gefühlter Schrittgeschwindigkeit in den Sonnenuntergang nach Phuket. Im Fährpreis von 35.- war auch die Fahrt mit dem Minibus bis ins Hotel enthalten. Abends um 8 sind wir wieder beim Golddigger, essen müde gleich am Haus was und Gute Nacht.
Und weil’s so schön war, hier noch ein YouTube Video vor der Kulisse von Rayleh mit dem Sound von Job2Do    
Mittwoch 30.11.2011  Der letzte Tag. Wie jedesmal wird erstmal den Flugzeugen aufgelauert. So Viele wie dieses Mal hatten wir noch nie. Schulle und Ines gehen danach Tempel schauen und G+B mieten 2 Sonnenliegen. Abends treffen wir uns zum lustigen Abschiedsessen. Das dritte Mal war nicht das letzte Mal, soviel ist sicher.
Donnerstag, 01.12.2011  Früh um 9 Uhr startet pünktlich Air Berlin über München nach Berlin. Nach 15 Stunden sind wir wieder in Tegel. Wir werden von Lennart und Schulles von Raimund abgeholt. Danke, Jungs!
So, und wer jetzt noch den Ohrwurm von Job2Do im Ohr hat: hier mit Text zum mitsingen: