New Zealand Jan./ Feb. 2026

Samstag, 10. Jan.

Ein echter Winter soll kommen. Wir hauen ab auf die andere Seite der Welt. Air India schien die beste Option. Mit Umstieg in Mumbay bzw. Delhi sind die Sitzetappen unter 8 Stunden. Und gut 1.000.- Euro bis Singapur in Premium Economie klingen auch gut. Da kann man sich auch mal die kurz vor Abflug angebotenen 300 Euro Aufpreis gönnen, um mal Business Class zu fliegen 😉

Inga fährt uns zum BER und ist nicht unglücklich, an den Glatteistagen den S- Max mit Allrad zu haben.

Dann die Ernüchterung: der Anschluss vom Mumbay nach Singapur war zwar Premium aber eigentlich nur Economie mit mehr Beinfreiheit. Zum Glück nur 5 Stunden.

Sonntag, 11. Jan.

Anflug auf Singapur:

Übernachtung 2x im „Hilton Garden Inn Singapore Serangoon“ . 170.- pro Zimmer und Nacht o.F. ist günstig für Singapur.

Montag, 12. Jan.

Wandertag.

Dienstag, 13. Jan.

Nächster Halt: Bali. Das, was man so hört und liest, ist widersprüchlich. Von sensationell bis nie wieder. Vorweggenommenes Fazit: für ein paar Tage sollte man schon mal hier gewesen sein. Mit dem „Rest“ von Indonesien dürfte die Insel wenig zu tun haben. Hier leben Hindus, während Indonesien an sich der größte muslimische Staat der Erde ist.

Anyway, wir holen unseren Leihwagen und fahren relativ entspannt zum „thewakanda Resort A Pramana Experience“. Mit 180.- pro Nacht m.F. völlig okay.

Ach nee, da war ja noch was. Für die Einreise wird im Vorfeld online ein Formular ausgeüllt und man geht mit dem Pass einfach durch die elektronische Schranke. Ganz modern und klappte bei Beate auch perfekt. Bei mir nicht. Schreibfehler bei der Passnummer. Arrghh. Aber ich war nicht der einzige Depp. Ein Franzose und ein Holländer hatten das gleiche Problem. Ein freundlicher und geduldiger Beamter brachte uns zu einem Sonderschalter, wir bezahlten eine kleine Gebühr und alles war gut.

Mittwoch, 14. Jan.

Beate gönnt sich eine Behandlung und ich posiere in der Wanne mit Gras und Blumen 😉

Unser beabsichtigter Ausflug nach Ubud endet im endlosen Stau von Mopeds und Autos ergebnislos und wir drehen um.

Donn. und Frei., 15. und 16. Jan.

Weiter an’s Nordost- Ende der Insel. Mit weniger als 30 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit (Mopeds, Autos, Trucks) können 100 km ganz schön lang sein, aber wir nähern uns der kleinen Fähre, die uns zum Nationalpark mit Resort bringt.

Hier sind 2 Nächte im NusaBay Menjangan reserviert.

Herrlich. 2 Tage einfach im eigenen Haus direkt am Ozean abhängen. Totale Ruhe. In der Hitze hat man keine Lust auf Erkundungen. Only relaxe 🙂 Mit 230.- / Nacht m.F. fair bepreist.

Sams. und Sonn., 17. und 18. Jan.

Zum Schluss noch einen Hauch von Luxus: eine Strandvilla im Kelapa Retreat

In der Nacht sehe ich nach, wie der Wind es schafft, die schwere Schiebetür zum Schwingen und Klappern zu bringen. Erst am Morgen wird klar, dass das ein Mini- Erdbeben war.

220,- m. erlesenem Frühstück sind angemessen. Das Restaurant ebenfalls top.

Montag, 19. Jan.

Wir wandern auf AdventureLab- Pfaden durch Denpasar. Es gibt Schlimmeres, aber wir würden nie auf die Idee kommen, hier, wie zehntausende Andere, zu übernachten.

Um 22 Uhr hebt dann Qantas mit uns Richtung Christchurch ab.

Dienstag, 20. Jan.

Neuseeland! Wir haben’s geschafft.

Im Rydges Latymer war ein Zimmer reserviert; jedoch für April. Es gab kein Pardon und so musste nochmal bezahlt werden. 160,- weg.

Das vermiest natürlich nicht die Laune und wir machen eine ausgedehnte Wanderung durch Christchurch.

Mittwoch, 21. Jan.

Um 12 Uhr sind wir mit Lucie verabredet. Das alte Mädel wollten wir seit Australien 2019 schon lange mal wieder sehen 😉

Was bedeutet, dass bei JUCY Campervan Hire wieder ein ausgebauter Toyota reserviert worden war.

Ein Cache am Ende eines Weges direkt am Meer führt uns zur ersten genialen Übernachtung (GC3QXZ0). Da stört auch nicht, dass es recht kühl ist.

Donnerstag, 22. Jan.

Zum Lake Tekapo. An der Church of the Good Shepard auf einmal Touristenmassen. Am Ostufer finden wir dann ein einsames Plätzchen nur für uns.

Freitag, 23. Jan.

Den Mt. Cook in der Ferne kommen wir zum Lake Pukaki.

Die Clay Cliffs of Omarara (GC29MNY)

Das gebuchte Hotel in Queenstown war überbucht. Wechsel zum sterilen Holiday Inn Queenstown Remarkables Park für 190.-. Die Mehrkosten werden von booking.com erstattet. Versprachen sie. Verlief im Sande

Samstag, 24. Jan.

In Moeraki eine Nacht bei Leonie.

Auf die berühmten Boulders hatte ich mich schon lange gefreut.

Abends in der Moeraki Tavern. Leonie rief sicherheitshalber an, dass wir kommen, denn um 19 Uhr ist Küchenschluss.

Bier gab’s aber noch länger.

Sonntag, 25. Jan.

Am Lake Wanaka

Grandioser SSonnenuntergang an der Westküste.

Montag, 26. Jan.

Beim Sonnenuntergang kam dann unverhofft das Grauen: sandflies. Mücken, klein, schwarz, die beißen und stechen und aus dem Nichts zu tausenden auftauchen. Als ich nachts aufwache, ist die Scheibe des Wagens schwarz von den Viechern. Aber innen und nicht außen.

Ein Virtual von 2003 zieht uns fast 100 km nach Jackson Bay (GCF8D4). Auf Infotafeln ist zu lesen, dass hier 1870 über 200 Einwanderer aus verschiedenen Länder (Rumänien, Ukraine, Deutschland usw.) ausgesetzt und sich mehr oder weniger selbst überlassen wurden. Ans nur noch 2 Dutzend übrig waren, wurden sie wieder abgeholt.

Übernachtung in …

Dienstag, 27. Jan.

Aufwachen im Zimmer mit Gletscherblick

Nächster Halt: Neuseeländische Alpen mit Franz Josef Gletscher. Eine halbstündige leichte Wanderung führt zur Aussichtsterrasse. Weiter darf man nicht.

Gina und Nick haben eine Tenerè in Münster stehen und cruisen gern im Sommer durch Mitteleuropa.

Auf der Suche nach einem lohnenden Stellplatz fuhren wir etwa 40 km ins Landesinnere. An einem Stausee war’s dann recht.

Mittwoch, 28. Jan.

Wir steuern den nächsten New World Shop an. Der liegt in Hokitika. Gegenüber „The National Kiwi Centre„. Fassen wir es kurz: Tourifalle mit einem einsamen Kiwi, der im Dämmerlicht kaum zu sehen ist.

GC lockt uns zur Brunner Mine. Hier wurde Kohle ausgegraben bis es 1896 zur größten Bergwerkskatastrophe in Neuseeland mit 65 Opfern kam.

Weiter an den Pancake Rocks vorbei.

Zur Übernachtung wird Cape Foulwind Clifftop Cabin angesteuert.

Donnerstag, 29. Jan.

Was denn, schon Halbzeit? Sind doch erst 20 Tage ‚rum 🙂

Freitag, 30. Jan.

Unglaublich: der asiatische Radler, den wir schon einige Male überholt hatten, ist schon wieder da. Die Gelegenheit ist gerade günstig, ihn anzusprechen. Es ist Jason aus China.

Ruhiger Stellplatz in erster Reihe für die letzte Nacht auf der Südinsel. Boulder Bank Scenic Reserve. GC3T1GV.

Samstag, 31. Jan.

Mit der Fähre über die Cook Street von Picton/ Südinsel nach Wellington/ Nordinsel. Absolut lohnend! Mit T5 GC7B6VV 🙂

Am Rand von Wellington übernachten wir im ruhigen „Nature’s Haven Near the City“ für 75.-. Kurz nach der Ankunft sperren wir uns aus, nachdem das Gepäck samt Handys im Haus ist. Zum Glück hatten wir schon ein Fenster zum Lüften aufgemacht.

Sonntag, 01. Feb.

Montag, 02. Feb.

Ein Earthcache (GC5CVYQ) lockt zu den Whitecliff Boulders. Der letzte Besucher war GeoLink im Januar ’25 und nach uns war im April immer noch niemand.

Dienstag, 03. Feb.

Mittwoch, 04. Feb.

Donnerstag, 05. Feb.

Freitag, 06. Feb.

Wir lernen Ricky kennen.

Die Rechnung über 60 Euro, die 3 Wochen später per Post eintraf, wurde brav bezahlt.

Zeit, zu unserer Lucie nach über 3.600 km Tschüß zu sagen. In Auckland in der Nähe des Flughafens befindet sich eine beeindruckende Niederlassung.

Obwohl schon Feierabend ist, fährt uns der Shuttle zum Airport. Hier holen wir die gelagerte Reisetasche ab nehmen dann ein Uber zum Hotel deBrett (143.- m.F.) mitten in der City.

Samstag, 07. Feb.

Fidji, Samoa, Rarotonga? Das war die Frage bei der Reisevorbereitung. In der Südsee ist zu der Zeit Regenzeit und es wurde abgewartet und beobachtet. Dann: kein Regen mehr auf Rarotonga, der Hauptinsel der Cook- Islands. Entscheidung gefallen. Ein paar Tage vor Ende der Zeit in Neuseeland wurde der Flug mit Jetstar gebucht. Hin und zurück etwa 350.- p.P.

Konfusion wegen der Datumsgrenze bei der Ankunft: welcher Tag ist heute?

Sonntag, 08. Feb.

Montag, 09. Feb.

Dienstag, 10. Feb.

Mittwoch, 11. Feb.

Wir fliegen am 11. abends 4 Stunden nach Auckland und kommen am 13. kurz nach Mitternacht an.

Donnerstag, 12. Feb.

Fällt aus 🙂

obwohl wir trotzdem in Flughafennähe übernachten: Sudima Auckland Airport für 92.-. Schön ruhig.

Freitag, 13. Feb.

Oh Gott: Freitag, der Dreizehnte!

Etwas hakelig wurde das bei Europcar reservierte Fahrzeug gefunden. Es gibt nämlich 2 verschiedene Ausgabestellen dort. Der Ford Ranger war nicht teurer als ein Kompaktwagen. Na dann… 😉

Samstag, 14. Feb.

Zur Nordspitze. Selbst hier ist es immer noch windig, kühl und regnerisch.

Wir übernachten für 90.- im Dolphin Motel in Paihia. Appartment mit Seaview. Falls nochmal jemand hierher kommt: Zimmer 16 buchen! Panoramazimmer. Sehr gutes Restaurant. Die Betreiber sind nicht mehr die allerjüngsten und wer weiß, wie lange das noch Bestand hat.

Sonntag, 15. Feb.

Eine ruhige und nicht zu teure Unterkunft in Flughafennähe soll es sein. Bei booking fand sich „Auckland Serenity 2“. Aus einer Eingebung hatten wir uns bei New World mit lecker Essen eingedeckt und schlemmten im Wintergarten,

Montag, 16. Feb.

Letztes Jahr sind wir an meinem Geburtstag von Taiwan auf die Philippinen geflogen. Dieses Mal von Neuseeland nach Singapur. Ich glaube, ich gewöhne mich daran 😉

Der Flieger war für uns eine Premiere: A 380.

Dienstag, 17. Feb.

1 Tag Singapur im Regen

Stinkfrucht! Warum riecht Durian so intensiv? Wiki sagt: der Geschmack erinnert an Walnuss, manchmal an Mandeln und in der Regel auch an Vanille. Hinzu kommt allerdings ein kräftiger Zwiebel-Anteil. Ist die Frucht bereits überreif, bekommt das Fleisch einen matschigen Charakter. Dann ist es säuerlich – und riecht extrem nach Ammoniak, Essig und tatsächlich auch nach Erbrochenem. Viele Menschen, hauptsächlich in Westeuropa, empfinden den Geruch des frischen Fruchtfleisches als äußert unangenehm.

Mittwoch, 18. Feb.

Mit Air India um 23. Uhr über New Delhi nach Frankfurt.

Lufthansa fliegt dann in Rekordzeit von Frankfurt zum BER und wir landen überpünktlich. Nützt aber nichts, denn Inga ist noch nicht da und das Gepäck wird mit einer halben Stunde Verzögerung entladen. Ich schlafe auf der Bank am Gepäckband ein und merke es nicht mal.

Ab nach Hause, Onda holen (überglücklich) und schlafen bis morgen.

Es gilt weiterhin n.d.U.i.v.d.U.