Schi Schladming März 2026
Als ich im vergangenen Spätsommer die Flüge für Jürgen nach Mauritius buchte, verabredeten wir, dass wir gleich nach seiner Rückkehr ein paar Tage Schifahren gehen werden. Und schon war das halbe Jahr vorbei…
Wegen Schneelage und Bezahlbarkeit hatte ich das Gebiet um Schladming ‚rausgesucht, was rückblickend nicht die schlechteste Entscheidung war.
Sonntag, 8. März
Abfahrt wie gewohnt erst am Nachmittag und in Höhe Hof rufe ich im Bräustüberl Schönbrunn an, um ein Zimmer zu reservieren. Die Empfehlung kam von Inga und Peter. Meine Frage, ob es sich lohne, vorher in der Tschechei zu tanken, konnte nicht beantwortet werden. Man fahre dort nicht hin, sei aber auf meine Bewertung gespannt. Also die 20 km von der Autobahn Richtung Asch und Franzensbad. Auffallend viel Verkehr; die anderen Bewohner scheinen nicht so zimperlich zu sein. An der Grenze dann der Diesel 1,65 und ein paar km weiter 1,60. In D sind es inzwischen deutlich über 2 Euro. Den Leuten an der Rezeption ist das dann Anreiz, sich doch mal dahin zu begeben. Erstaunen, als ich sage, dass neben dem Preisvorteil auch noch die Reichweite mit Tschechendiesel größer ist. „Und wir dachten, das Zeug taugt nichts“
Was auf jeden Fall was taugte, war das Bier- Tasting- Set, das für 9.- angeboten wird. Mein Sieger: das Märzen.
Bis hierher 380 km.
Montag, 9. März
Nach weiteren 480 km abends am Planai- Lift in Schladming Ski und Schuhe für erstmal 2 Tage ausgeliehen: 28.- der Ski und 12.- die Schuhe pro Tag.
Nächstes Mal nutze ich vielleicht die Online- Plattform zum Vergleich.
Dann zum Heisshoff, wo schon Jürgen wartet. Hier ist für für 140.- /Nacht m.F. ein recht neues Zimmer mit Terrasse im EG reserviert. Leider mit Blick auf die Einfahrt und Parkplätze, so das ich lieber ins alte Haupthaus umziehe. Hier ist es etwas dunkler und renovierungsbedürftig, wie mir auch der Chef bestätigt, aber der Blick aus dem Fenster ist dieser:
Aus dem Bett auf die Piste- das hatte ich noch nie.
Dienstag, 10. März
Nun aber los! Skipass 78.- pro Tag!
Nach dem Skitag wird die Sauna im Hotel getestet und für ganz gut befunden. Dann nach Schladming in Brauhaus. So war der Plan, aber es ist brechend voll und das nächste auch. So kamen wir in den Wintergarten; etwas international von Bedienung und Speisen und die besten Calamaris (für 22.- Euro), die ich je gegessen habe. Ich schwör‘ 😉
Mittwoch, 11. März
Im Lift komme ich mit Martin aus Quebec ins Gespräch. Er ist das 15te Mal in den Alpen zum Skifahren.
Für ihn ist englisch nur Zweitsprache und so können wir uns ganz gut verständigen. Kurios, dass er nicht die französichsprachigen Gebiete in Frankreich und der Schweiz bevorzugt; da verstehen sie sein kanadisches französisch nämlich nicht. Und Österreich und Südtirol gefallen ihm einfach besser.
Vom Tag habe bei RELIVE eine Aufzeichnung laufen lassen, die man sich hier ansehen kann. Hätte ich ein wenig eher angefangen oder würde der Lift bis 16.30 laufen, wären die 100 km drin gewesen 😉
Schnell in die Sauna und dann wieder nach Schladming Calamaris schlemmen.
Donnerstag, 12. März
Das war’s dann schon mit der Schifahrerei. Ausrüstung zurückgeben und langsam Richtung Passau. Ein paar lohnende Caches schaffen Abwechslung, wie z.B. eine Ölpumpe wie bei Dallas
oder der Aussichtsberg mit WebCam
Ü im Hotel zum Goldenen Anker donauaufwärts 20 km von Passau. 89.- m. F. Kein Strassenlärm und Natur. Gutes Restaurant, lecker Bier. Saunalandschaft mit Pool und Wasserbett. Hunde willkommen. Top Empfehlung.
Freitag, 13. März
Uih, Freitag der dreizehnte, aber alles ist gut gegangen, sonst würden diese Zeilen hier nicht stehen 🙂
Regensburg oder Straubing war dann die Frage. Es wurde Straubing. Imposantes Zentrum und viel Historie. AdvLabs reichlich und auch ein VC:
Mir wurde hier zu wenig bayrisch gesprochen und alte Männer, die laut vom Handy vor dem rumänischen Kloster arabische Gebetsmusik hören, sind auch nicht meine Favorits.
Der Treibstoff reicht dann tatsächlich bis zur Tschechischen Tankstelle. Also fast 1000 km statt der üblichen 800, natürlich auch, weil ich auf der Autobahn sparsam mit Tempomat 120 km/h gefahren bin. So, das war’s schon.









