In einigen Jahren werden wir uns bestimmt nur noch dunkel daran erinnern: ein Gespenst geht um auf der Welt und es fängt mit C an.

Etliche Reisepläne wurden durcheinander geworfen oder ganz gestrichen. Um endlich wieder fremde Luft um die Nasen zu haben, entschieden sich Ali und Gerald kurz entschlossen zu einem Besuch Istanbul.

Am 22. August brachte uns Ryanair vom BER nach Istanbul. Aber nicht zum ganz neuen Airport auf der Europaseite, sondern nach Sabiha Gökçen (SAW) in Asien. Das macht aber gar nichts, denn der Weg ist von allen Flughäfen ziemlich gleich lang bis ins Zentrum.

Beim Anflug über das Marmarameer ergab sich eine erste Ahnung, welch ein Moloch hier unten liegt:

Das sind nur „Vororte“. Das alte Stadtzentrum am Bosporus liegt links in 40 km Entfernung.

Bei der Gelegenheit zum Stichwort Marmarameer. Dass Istanbul am Bosporus liegt, weiß Jeder. Aber daran grenzt nicht, wie gedacht, das Mittelmeer bzw. Ägäis an, sondern eben das Marmarameer.

So, wieder was gelernt. Über booking.de, wo das Hotel reserviert war, wurde auch gleich das Taxi organisiert. Das klappte hervorragend. Für rund 40 Euro wurden wir im Mercedes Van exklusiv durch die nicht enden wollenden, modernen und sauberen Vororte kutschiert. Dann über die Bosporusbrücke, auf einmal alte Häuser und wir waren am Hotel:

Rose Garden Suites

Es waren 2 Zimmer für 2 Nächte samt Frühstück für jeweils rund 50 EUR pro Nacht und Zimmer reserviert. Uneingeschränkt zu empfehlen. Ruhig gelegen, ein Spitzenrestaurant im Haus bzw. Garten, ordentliches Frühstück… und der Hotelboy heißt Ali 🙂

Und zu den Sehenswürdigkeiten ist es nur eine kurzer Fußweg bergauf. Vielleicht 10 Minuten.

Gleich am Abend wurde noch der erste Erkundungsspziergang bis zur Hagia Sophia unternommen. Darauf folgte ein Schlemmermal im Hotelrestaurant.

Mir hat es so gut gefallen, dass ich ein paar Wochen später mit Beate wieder in die Türkei gereist bin. Dieses Mal nach Kappadokien.